Die Erde dreht sich um die Sonne – das weiß doch jedes Kind

»Und sie bewegt sich doch!« Diesen Ausspruch soll Galileo Galilei gesagt haben, nachdem er das kopernikanische Weltbild widerrufen musste. »Und sie bewegt sich doch!« Die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Das war die Überzeugung Galileis, die er jedoch in seiner Zeit nicht öffentlich vertreten durfte. Vor 375 Jahren starb Galileo Galilei am 8. Januar in Arcetri bei Florenz. Mit den Erkenntnissen Galileis geriet das Weltbild der damaligen Zeit nach und nach ins Wanken.

Heute weiß jeder, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Die Sonne ist aber auch nicht der Mittelpunkt. Das Universum besteht aus einer großen Vielzahl an Galaxien. Die Wissenschaftler unserer Zeit erforschen sie mit den modernsten Instrumenten und entdecken dabei immer wieder Neues und Unbekanntes. Das riesige Weltall lässt uns Menschen klein und unscheinbar erscheinen. Dieser Gedanke verstärkt sich, wenn man in einer sternenklaren Nacht abseits von Laternen und Lichtern der Häuser in die Weite des Himmels blickt.

Die Weite schrumpft allerdings im Bruchteil von Sekunden auf die Größe unserer Probleme und Ängste zusammen, wenn wir mit ihnen konfrontiert werden. Im Trott des Alltags dreht sich das ganze Universum um uns. Oft genug machen wir uns selbst zum Mittelpunkt der ganzen Welt. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir dies aus Habgier und Neid oder aus Angst und Furcht tun.

»Und sie bewegt sich doch« Dieser Satz ist gegen die Engstirnigkeit von uns Menschen gerichtet. Damals, zu Galileis Zeit, richtete sich der Satz gegen das Verbot, Neues zu denken. Heute kann dieser Satz dazu anregen, die Kreiselbewegung um die eigene Person zu unterbrechen. Auch unsere Sicht auf die Dinge kann sich bewegen. »Und sie bewegt sich doch.« Der Ausspruch weißt daraufhin, dass es im Leben größere Zusammenhänge gibt. Schwierigkeit, Sorgen und Situationen können aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden. Vielleicht habe ich mir Verbote gesetzt, neue Muster und neue Wege zu suchen. Oder ich habe Angst vor Veränderung. Vielleicht brauche ich auch die Hilfe von anderen und muss meinen Stolz überwinden.

Es gibt einen Satz der Bibel, der mir persönlich immer wieder vor Augen führt, dass sich die Erde um die Sonne dreht und dass das Leben aus unterschiedlichen Blickrichtungen angeschaut werden kann. Dieser Satz bewegt mich und lässt mich Neues wagen: »Gott hat euch nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit«.

Pfarrer Andreas Eßlinger

 

 

 

500, fertig, los!

Zum Reformationsjubiläum finden in Nagold und Umgebung mehr als 60 Veranstaltungen im Jahr 2017 statt. Jetzt wurde die Jubiläumsbroschüre vorgestellt.

Der Ev. Kirchenbezirk Nagold hat sein Programm fürs Reformationsgedenken vorgestellt. In einem eigenen Projektheft wurde gesammelt, was die Kirchen und Institutionen zum Jahr 2016/2017 an Veranstaltungen bieten, die sich dem Thema widmen: 500 Jahre evangelisch. Herausgekommen ist eine beeindruckende Vielfalt von Themen und Formaten.

Das Projektheft mit einem Umfang von mehr als 55 Seiten liegt in Kirchen und Gemeindehäusern aus, kann auch im Dekanat bezogen werden.

 

 

40 Jahre Diakoniestation Altensteig

Im Juli feierte die Evangelische Kirchengemeinde Altensteig in einem Festgottesdienst das 40-jährige Jubiläum ihrer Diakoniestation. Sie wurde 1976 gegründet. Pfarrer Klaus-Peter Lüdke, Vorsitzender der Diakoniestation, die sich über die Altensteiger Ortsteile hinaus auch auf Haiterbach und...

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12.06.16 Landesmissionsfest - großer Dank an alle!!!!

Das Landesmissionsfest ist Geschichte - Eindrücke, Bewegung, Dankbarkeit bleiben - so:

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Landesmissionsfest 11./12. Juni in Nagold

Großveranstaltung mit Formaten für alle Interessen und alles Alter - unbedingt dabei sein!

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    Die neue Lutherbibel auf dem Smartphone oder dem Tablet verbreitet sich rasant: Das Mitte Oktober veröffentlichte kostenlose Programm wurde schon über 100.000 Mal heruntergeladen, teilte die Deutsche Bibelgesellschaft mit.

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    Am 21. und 22. Januar 2017 kommt das Pop-Oratorium Luther nach Stuttgart. Mit dabei: Fast 2.500 Sängerinnen und Sänger aus ganz Baden-Württemberg. Wir waren bei den letzten Proben des Mega-Chors dabei. Außerdem hat Matthias Huttner mit Dieter Falk, dem Produzenten des Stücks, gesprochen.

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