Unser Profil

 

Die Kirche in der heutigen Gesellschaft ist von vielfältigen Veränderungen betroffen. Der demografische Wandel und die weitergehende Austritts-Neigung stellen auch unseren Bezirk vor gewisse Herausforderungen. Dem gegenüber stehen zahlreiche gelingende Initiativen, die den Glauben in unseren Kirchengemeinden lebendig werden lassen. Gott sorgt für seine Gemeinde. Damit verbunden ist die Gelassen heit, Zuversicht und Hoffnung, dass Kirche wächst.

Für die kirchliche Arbeit im ländlichen Raum haben sich aus unserer Sicht folgende Kernpunkte als zentrale Chancen herauskristallisiert:

  • Distriktarbeit fördern,
  • Kirche als Heimat vor Ort erleben,
  • Wachstumszentren schaffen und weiterentwickeln,
  • Kooperationen bilden.

Mit diesen Zielen sind wir für die Zukunft der evangelischen Kirche gut aufgestellt. Wir können Veränderungsprozesse ohne zu große Befürchtungen gemeinsam wagen und tragen. »Ekklesia semper reformanda« (»Kirche ist immer reformbedürftig«), dies ist absoluter reformatorischer Grundsatz. Wir alle haben daran Anteil. Es gibt in diesem Veränderungsprozess keine Gewinner und Verlierer, sondern Veränderte. Und nichts davon wird uns letztlich an die innerste Substanz gehen – vor allem wegen einem: der Selbstsorge Gottes für seine Gemeinde. Er baut Gemeinde (»auf diesen Felsen will ICH meine Gemeinde bauen«) – er selbst sorgt: »Ich will mich meiner Herde selbst annehmen«.